Trend Heimnetzwerk absichern

Es kommt mir zuweilen wie der berühmte Groundhog-Day vor. Deswegen dieses Mal keine Links zum Thema Angriffe auf SmartHome oder das Internet of Things. Allerdings scheint das Thema beinahe im Mainstream angekommen zu sein. Zumindest hat ein erster größerer Anbieter eine Lösung vorgestellt mit dem jeder sein Netzwerk absichern kann.

F-Secure Sense

Dabei handelt es sich konkret um den F-Secure Sense. Ein Router mit Sicherheitsfunktionalitäten, kann man sagen. Diese eierlegende Sicherheitswollmilchsau soll potentielle Angriffe erkennen, Viren und Malware abhalten, sogar ein Browserschutz ist eingebaut. Kostentechnisch hält sich der Router mit 199€ im Rahmen – wären da nicht die Folgekosten von gut 120 Euro laut Herstellerwebseite. Wobei: um Sicherheitsfeatures aktuell zu halten darf durchaus ein monatlicher Betrag aufgerufen werden. Hinzu kommt, dass F-Secure Erfahrungen im Thema hat. Die Anti-Virus-Software hat auch auf meinen Rechner zeitweise ihren Dienst verrichtet. Insofern darf man gespannt sein, ob der Sense sein Wort hält. Wir werden in jedem Fall versuchen, ein Testexemplar zu ergattern.

Cujo

F-Secure sind bei Weitem nicht die Einzigen, die sich dem Thema verschrieben haben. Aus den USA kommt Cujo, der mit dem gleichnamigen Hund aus Stephen Kings‘ Horrorroman nichts gemeinsam hat. Das Konzept ist dem Sense ähnlich: eine Firewall, die das heimische Netzwerk sicher(er) macht, verbunden mit entsprechenden Services, um immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Cujo fehlt die Router-Funktion, dafür ist er etwas günstiger: 99 Euro wird für die Hardware fällig, die Service gibt es schon ab knapp vier Euro monatlich.

Fingbox

Ohne Services kommt die Fingbox aus. Die Netzwerkbox kommt zwar aus den USA, die Gründer haben aber italienische Wurzeln. Wem der Name bekannt vorkommt: Die Macher der Box stehen auch hinter der Fing-App, einer der meistgenutzten Netzwerkscanner. In der Fing-Box soll sogar noch mehr „Security“ stecken: einen virtuellen Zaun soll man um das eigene Netzwerk ziehen können, der Eindringlinge erkennen soll. Ein Feature, auf das wir besonders gespannt sind – über die Fingbox werdet Ihr hier auf jeden Fall einen Testbericht lesen können.

Für diejenigen, die alles selbst machen wollen existieren unzählige Möglichkeiten, zu viele sie hier alle aufzählen zu können. Ein Link sei mir aber vergönnt: die c’t hat sich des Themas „sicheres SmartHome“ schon das eine oder andere Mal angenommen. Ein guter Leitfaden, wie man sein Netzwerk mithilfe von Router-Kaskaden zumindest ein wenig sicherer macht, findet ihr hier.

Das Thema bleibt in jedem Fall spannend, und dies wird nicht der letzte Artikel zu einzelnen Lösungen sein. Welches Thema liegt Euch in diesem Zusammenhang am Herzen? Einfach in die Kommentare schreiben, wir sind gespannt was Euch so umtreibt.

 

Patrick Boch

Patrick beschäftigt sich beruflich schon länger mit Sicherheit - allerdings für eine andere Zielgruppe. Privat sorgt er lieber für ein smartes - und sicheres - Zuhause.

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