In Kürze: der 007-Chip der Chinesen

Wenn es wahr ist, so viel steht fest, ist es der größte IT-Sicherheitsskandal seit Snowden. Ich würde sogar sagen der größte Vorfall ever! Die Rede ist natürlich vom angeblichen Chip, den chinesische Behörden in Serverplatinen der Firma Supermicro eingeschleust haben sollen. Die Dementis der vorgeblich betroffenen Firmen wie Apple und Amazon folgte prompt.

Allerdings will ich gar nicht anfangen zu spekulieren, ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht. Zwei gute Artikel kann ich zum Thema empfehlen, und zwar einmal den Artikel von SPON und, natürlich, heise.de. Dort steht alles drin was man wissen muss. Ich schließe mich den Kollegen von heise.de übrigens an: erst einmal abwarten, wie die Geschichte sich entwickelt.

Spekulieren will ich trotzdem – aber über die Frage, ob ein solcher Chip auch für die viele Hardware eines Smarthomes denkbar ist – zumindest sitzt ein Großteil der Hardware-Produzenten aller Smarthome-Devices, egal welcher Marke, ebenfalls in China. Die Antwort ist aus meiner Sicht recht einfach: Definitiv nicht. Meine Zuversicht speist sich dabei aus den vielen Foren, die ich zum Thema Smarthome immer wieder durchforsten (muss). Dort sitzen viele Enthusiasten, die extrem sicherheitsbewusst sind – und denen jeglicher ungewöhnlicher Datenverkehr schon längst aufgefallen wäre.

Dennoch solltet Ihr den Netzwerkverkehr aller Geräte im Smarthome unbedingt beschränken und ein paar weitere Tipps beachten. Eine kleine Artikelreihe findet Ihr hier und hier. Ein weiterer Hinweis: (und ich bin mir sicher, dass meine Meinung dazu in verschiedenen Artikeln allzu deutlich wurde) versucht, die Cloud zu vermeiden! In diesem Sinne: Harren wir der Enthüllungen, die jetzt noch kommen.

 

*Bild: Bloomberg Businessweek

Patrick Boch

Patrick beschäftigt sich beruflich schon länger mit Sicherheit - allerdings für eine andere Zielgruppe. Privat sorgt er lieber für ein smartes - und sicheres - Zuhause.

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