DoorBird: die eierlegende smarte Türklingel im Test

Eigentlich hatte ich ja erst vor Kurzem geschrieben, dass lange Reviews hier auf der Seite der Vergangenheit angehören. Dann läuft einem die Doorbird D2101V über den Weg, und alle guten Vorsätze sind dahin. Denn die Doorbird rechtfertigt durchaus einen längeren Bericht. Um nicht komplett das Gesicht zu verlieren, teile ich diesen Artikel aber in mehrere auf, daher hier der erste Teil, in dem ich den Gesamteindruck der smarten Türklingel beschreibe.

Eins vorab: die D2101V ist eine Türklingel, die nach professioneller Montage verlangt und somit kaum mit Konkurrenten wie Vuebell oder Ring (hier im Test) verglichen werden sollte. Einerseits. Andererseits sind viele Funktionalitäten doch direkt vergleichbar,  zumal Doorbird mit der D101S (bzw. dem bald erscheinenden Nachfolger) ein Produkt im Angebot hat, das wiederum direkt mit Ring und Co. konkurriert. So gesehen ist ein Vergleich durchaus angebracht – und fällt in den meisten Fällen eindeutig aus.

Anschlussfreudig

Um es auf den Punkt zu bringen und frei nach Rio Reiser: die DoorBird kann alles, und noch viel mehr. Das fängt schon bei der Montage an. Zwar bietet die D2101V nicht die Möglichkeit, über einen Akku betrieben werden. Dafür kann sie neben der Stromversorgung über den Klingeldraht die notwendige Energie aus dem Netzwerk ziehen, über PoE-Technologie. Das mag etwas exotisch klingen, tatsächlich sind besonders in Neubauten Netzwerkkabel in Haustürnähe die Regel eher als die Ausnahme. Ein weiterer Vorteil der DoorBird: neben Netzwerk und Stromversorgung kann diverse weitere Peripherie angeschlossen werden. Dazu gehört natürlich der klassische Türgong, eines der wichtigsten Kriterien für eine smarte Türklingel, aber auch ein eventuell vorhandener Türöffner bzw. das zugehörige Relais. Bei den Anschlüssen bleibt also kein Wunsch offen.

Zur Montage ist ansonsten eher wenig zu sagen – was in meinem Fall zugegebenermaßen daran liegt, dass ich sie von einem Fachmann habe durchführen lassen. Die Inbetriebnahme dafür war einfach: Netzwerkkabel in die Doorbird, das Gegenstück in unseren PoE-fähigen Router – fertig. Sofort wird die Doorbird im Netzwerk erkannt und die eigentliche Installation kann losgehen. Und damit kommen wir zu den spannenden Seiten der Doorbird. Im zweiten Teil dieses Testberichts beschreibe ich die Sicherheitsfeatures und im dritten Teil folgt dann der „echte“ Testbericht!

Patrick Boch

Patrick beschäftigt sich beruflich schon länger mit Sicherheit - allerdings für eine andere Zielgruppe. Privat sorgt er lieber für ein smartes - und sicheres - Zuhause.

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